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FW-Andergassen fordert runden Tisch zu Corona-Maßnahmen in Tirol

„Von der Bundesregierung sind keine faktenbasierten Argumente mehr zu erwarten“

Der Gastronomiesprecher der Tiroler Freiheitlichen Wirtschaft Michael Andergassen fordert heute einen runden Tisch mit Vertretern aus Wirtschaftskammer und Landesregierung Tirol zur Wirtschaftssituation im Land angesichts von Corona und der nahenden Wintersaison. „Im derzeitigen Verordnungschaos der Bundesregierung sind von dieser Seite keine faktenbasierten Argumente mehr zu erwarten. Wir müssen das selbst in die Hand nehmen“, so Andergassen.

Die Freiheitliche Wirtschaft Tirol möchte die Tiroler Landesregierung und WK davon

überzeugen, sich bei der Bundesregierung für dringend nötige Sofortmaßnahmen für die heimische Wirtschaft einzusetzen. Andergassen denkt da etwa an sofortige kostenlose Stundungen von Finanzamtszahlungen, Krankenkassenbeiträge und Lohnnebenabgaben (befristet bis zu 4 Monaten nach der Krise) oder eine Reduzierung des 20%igen MWST-Satzes auf 10 % für das gesamte Jahr 2022 und 2023, damit sich die kleinen Unternehmen erholen können und auch eine Weiterführungs-Perspektive haben. Ebenso solle die Bundesregierung Banken dazu anhalten, den Kleinunternehmen die monatlichen Finanzierungsrückzahlungen (Kredite etc.) kostenfrei zu stunden (stornieren) und automatisch ans Ende der Laufzeit anzuhängen.

Unverzichtbar seien jetzt aber vernünftige und machbare Corona-Verordnungen, die tatsächlich Neuinfektionen vermeiden und gleichzeitig die heuer so wichtige Wintersaison nicht schon im Keim zu ersticken. „Wie sich schon jetzt deutlich zeigt, führt 2G nicht zu einer Verhinderung einer Explosion von Neuinfektionen. Gleichzeitig will die Bundesregierung aber Impfstoffe, die in anderen Ländern verimpft wurden, nicht anerkennen und deklassiert damit Saisonpersonal und Gäste, die etwa mit Sputnik geimpft wurden, zu Ungeimpften und damit Menschen zweiter Klasse. Die einen wie die anderen werden so nicht kommen, und das können wir uns nicht leisten“, stellt Andergassen klar. Es brauche jetzt dringend Lösungen, sonst drohe für den Winter eine Katastrophe für die Tiroler Betriebe, Angestellten und damit den Wohlstand im Land.

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