Unverständlich ist für den Freiheitlichen Sicherheitssprecher im Tiroler Landtag, LAbg. und Kitzbüheler Sicherheitsstadtrat Alexander Gamper die Bestellung des ehemaligen ÖVP-Nationalrats Hermann Gahr als Präsidenten des Tiroler Zivilschutzverbandes.
„Mit großer Sorge beobachte ich die aktuellen Entwicklungen in diesem wichtigen Bereich. Ehrlich gesagt kann ich hier nur noch den Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie sich der Zivil- und Katastrophenschutz unter der Führung von Sicherheitslandesrätin Mag. Astrid Mair weiterentwickelt", so Gamper zur Neuaufstellung des Tiroler Zivilschutzverbandes.
Für Gamper werden „die Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz nicht weniger im Gegenteil. Naturereignisse, technische Risiken und neue Bedrohungslagen erfordern moderne Konzepte, den Einsatz zeitgemäßer Technologien und vor allem eine strategische Ausrichtung, die den heutigen Gegebenheiten gerecht wird", erörtert Gamper weiter.
„Wenn nun ausgerechnet Gahr mit der Führung dieser wichtigen Aufgabe betraut wird, dann hinterlässt das einen fahlen Beigeschmack, denn der Zivilschutz in Tirol ist zu wichtig, um als Beschäftigungsinitiative für ehemalige ÖVP-Politiker herzuhalten", stellt der FPÖ-Politiker fest.
„Gerade in einem so sensiblen Bereich braucht es innovative Ansätze, frische Ideen und fachlich geeignete Persönlichkeiten. Der Zivil- und Katastrophenschutz ist zu wichtig, um ihn mit parteipolitischen Versorgungsmaßnahmen zu belasten. Die Sicherheit der Tiroler Bevölkerung muss oberste Priorität haben", schließt Gamper.