18. Mai 2026 | Landtag, Bezirke

Gamper: „Die Feuerwehren können bei einem Brand, einem Verkehrsunfall oder einem Katastropheneinsatz nicht sagen: Heute fahren wir weniger, weil der Treibstoff zu teuer ist.“

FPÖ-Sicherheitssprecher, LAbg. Gamper, fordert, dass die Freiwilligen Feuerwehren bei den explodierenden Treibstoffkosten nicht alleine gelassen werden.

„Unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Tiroler Bevölkerung. Wenn sie im Alarmierungsfall gebraucht werden, können sie nicht einfach weniger ausrücken, um Kosten zu sparen. Gerade deshalb dürfen Feuerwehren und Gemeinden mit den massiv gestiegenen Treibstoffkosten nicht alleine gelassen werden“, betont der FPÖ-Sprecher für Sicherheit, Zivil- und Katastrophenschutz im Tiroler Landtag und Sicherheitsstadtrat der Stadt Kitzbühel, LAbg. StR. Alexander Gamper, anlässlich eines entsprechenden von der FPÖ eingebrachten Dringlichkeitsantrages.  

Konkret fordert die FPÖ Tirol, dass das Land ein zusätzliches zweckgebundenes Sonderbudget zur Abfederung treibstoffbedingter Mehrkosten bei Feuerwehrfahrzeugen bereitstellt. Diese Unterstützung soll möglichst unbürokratisch über bestehende Feuerwehr- und Förderstrukturen abgewickelt werden. „Es geht nicht um neue Verwaltungswege, sondern um eine rasche, zielgerichtete und praktikable Entlastung. Die Gemeinden tragen im Feuerwehrwesen bereits große Verantwortung. Wenn unvorhersehbare Kostensteigerungen dazukommen, muss das Land als verlässlicher Partner zur Seite stehen“, erörtert Gamper unter Verweis darauf, dass gerade im Feuerwehrbereich Einsparungen im laufenden Betrieb nur sehr eingeschränkt möglich seien und Einsatzfahrten, Übungen, Ausbildung sowie Einsatzbereitschaft keine beliebigen Kostenstellen sind, an denen man nach Belieben kürzen könne: „Die Feuerwehren können bei einem Brand, einem Verkehrsunfall oder einem Katastropheneinsatz nicht sagen: Heute fahren wir weniger, weil der Treibstoff zu teuer ist. Sicherheit braucht Verlässlichkeit – und Verlässlichkeit braucht eine solide Finanzierung.“  

Abschließend nimmt Gamper die Landesregierung in die Pflicht und appelliert an eine rasche und sachgerechte Lösung im Sinne der Gemeinden und der Freiwilligen Feuerwehren.

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