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Gamper: „Gerber sollte sich lieber um die hausgemachte Teuerung im eigenen Einflussbereich kümmern.“

FPÖ ortet Planlosigkeit und Klientelpolitik bei ÖVP-Wirtschaftslandesrat.

„Die ersten politischen Ankündigungen von Neo-Landesrat Mario Gerber lösen bei mir ein Déjà-vu-Erlebnis aus. Anstatt den anstehenden Problemen entschieden entgegenzutreten und an deren Lösung zu arbeiten, sucht er die Schuld lieber bei anderen und holt schon mal das Sparschwein für die bevorstehende Geldverteilung“, stellt der Tourismussprecher im Tiroler Landtag, LAbg. und StR Alexander Gamper, in einer Aussendung zur Berichterstattung der Tiroler Tageszeitung „Bund muss Kurzarbeit für Betriebe ermöglichen“ fest.

Für Gamper ist Gerbers erste öffentliche Forderung, nämlich eine Änderung der Kurzarbeitsregelungen, eine logische, „aus der Sicht eines Lobbyisten der Großhoteliere, Seilbahner und einiger Industriellen in Tirol.“ Nicht beachtet wird, dass es die Tiroler ÖVP mit ihrem neuen Koalitionspartner selbst Großteils in der Hand hätte, wie sie heimische Unternehmen fördern und unterstützen könnten. „Indem sich der Herr Landesrat zuerst einmal um die hausgemachte Teuerung im eigenen Einflussbereich bei der TIWAG, TIGAS oder der Tourismusabgabe kümmern sollte“, kontert Gamper. Letztere werde immer noch, ohne Aufschub und Ankündigung exekutiert. Für den Kitzbüheler Tourismussprecher ein Zeichen, dass es gewissen Herren in der Regierung egal sei, wie es dem Kleinunternehmer in Wahrheit geht, während die „großen Player im eigenen Dunstkreis“ brav bedient werden, wie der Zugriff das Transparenzportal offenbart.“

Gamper hält von Gerbers Ankündigungen wenig: „Momentan scheint es so, als wäre Gerber bei Margarete Schramböck in der Lehre gewesen, wenn er meint, er könnte mit einem Telefongespräch Arbeits- und Wirtschaftsminister Dr. Martin Kocher zum Umdenken in der Thematik der Kurzarbeit bewegen.“ Er fügt hinzu: „Gerber bekommt von mir keine 100 Tage Schonzeit. Er ist lange genug im politischen Geschäft tätig, und ich garantiere ihm, dass er, wenn er nicht augenblicklich in Schwung kommt, eine ungemütliche Zeit als Landesrat bekommen wird. Zurücklehnen und ein paar flotte Sprüche abliefern ist eben zu wenig, in einer so herausfordernden Zeit.“

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