Mit scharfer Kritik reagiert FPÖ-Tourismussprecher LAbg. StR Alexander Gamper auf das Vorgehen von SPÖ-Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth, der 50.000 Euro an Steuergelder für ein Profi-Golfturnier in Kitzbühel frei machen will. „Wer mit Steuergeld arbeitet, hat sich an klare Regeln und transparente Entscheidungsprozesse zu halten. Förderungen dürfen nicht nach persönlichem Gutdünken vergeben werden, weil ihm der eine oder andere nähersteht“, heißt es in der Kritik. „Gelder dürfen kein persönlicher Spielball für SPÖ- und ÖVP-Politiker sein, um sich als großzügiger Gönner zu inszenieren“, stellt Gamper eingangs fest.
Gerade von Mitgliedern der Landesregierung müsse erwartet werden, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind. „Es handelt sich hier nicht um privates Geld, sondern um die hart erarbeiteten Steuergelder der Bürger. Entscheidungen darüber müssen nachvollziehbar, abgestimmt und institutionell legitimiert sein“, kontert Gamper.
Seine Forderung sei klar: „Volle Transparenz über die Vergabe von Fördermitteln sowie eine Rückkehr zu geordneten Entscheidungsprozessen in den zuständigen Gremien.“
Gamper merkt abschließend an: „Kleine Vereine und Veranstalter wissen oft nicht, wie sie über die Runden kommen sollen, aber bei millionenschweren Großveranstaltungen wird für ein VIP-Kartell das Sparbuch der Bürger geplündert, das ist für mich auch nicht ‚gelebte sozialdemokratische Solidarität‘.“