17. Juni 2026 | Landtag, Bezirke, Kitzbühel

Gamper und Leitner: „Ein derartiges Zwischenlager hat in diesem sensiblen Gebiet nichts verloren.“

LAbg. StR. Gamper und KR GR Leitner setzen an der Seite der örtlichen Bevölkerung bei der Lokalaugenscheinnahme mit über 100 Teilnehmern am Penningberg ein Zeichen gegen das geplante Zwischenlager.

Im Rahmen der Lokalaugenscheinnahme am Penningberg in Hopfgarten am Dienstag, dem 16. Juni 2026, machten sich mehr als 100 Personen ein Bild vom vorgesehenen Standort des geplanten Zwischenlagers. Kitzbühels FPÖ-Bezirksparteiobmann und Tourismussprecher im Tiroler Landtag, LAbg. StR. Alexander Gamper, hält dazu fest: „Vor Ort wurde deutlich, dass die Hopfgartner und die Bewohner des Penningbergs dieses Projekt hier nicht wollen. Wir Freiheitliche stehen selbstverständlich hinter den Anliegen und Bemühungen der betroffenen Bevölkerung.“ Neben den Bemühungen der Penningberger würdigt Gamper besonders den Einsatz von Andreas Fuchs, dem Initiator der Bürgerbewegung für einen Penningberg ohne Zwischenlager, der die Lokalaugenscheinnahme organisiert und den Anliegen der Anrainer damit öffentlich Gehör verschafft hat.

Insbesondere die Lage spreche gegen das Vorhaben. Das Zwischenlager soll mitten in einem Waldgebiet sowie in unmittelbarer Nähe zu einem Hotelbetrieb, Wohnsiedlungen und einem viel genutzten Naherholungsraum entstehen. „Ein Zwischenlager dieser Dimension darf es in einem derartigen Natur- und Lebensraum nicht geben“, stellt Gamper klar und verweist auf den bisherigen Umgang mit dem Vorhaben: „Hier entsteht einmal mehr der Eindruck, dass schwarze Gemeindepolitik versucht, ein höchst umstrittenes Projekt möglichst geräuschlos an der Bevölkerung vorbei voranzutreiben. Wenn der wirtschaftliche Vorteil eines Einzelnen gegen die Interessen zahlreicher Bürger, die Lebensqualität und den Schutz der Landschaft steht, müssen die Verantwortlichen Stellung beziehen. Entscheidungen dieser Tragweite dürfen nicht im stillen Kämmerlein gefällt werden.“

Auch der Hopfgartner Gemeinderat und Obmann der FPÖ-Ortspartei Hopfgarten/Kelchsau, KR GR Guido Leitner, hält den Penningberg für einen völlig ungeeigneten Ort. Angesichts der großen Materialmengen und der laufenden Zu- und Abtransporte brauche es dafür ein leicht erreichbares Areal: „Ein solches Zwischenlager mitten in diesem Naturraum ist für uns klar abzulehnen.“ Abschließend bekräftigen Gamper und Leitner, die betroffenen Bürger auch in Hinkunft zu unterstützen: „Wir Freiheitliche verwehren uns gegen einen derart massiven Eingriff in die Landschaft und stehen weiterhin an der Seite der Hopfgartner Bevölkerung. Die Sorgen der Anrainer und ihre Lebensqualität müssen höher gewichtet werden als wirtschaftliche Einzelinteressen. Ein derartiges Zwischenlager hat in diesem sensiblen Gebiet nichts verloren.“

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