Für die November-Landtagssitzung wird der FPÖ-Landtagsklub einen Dringlichkeitsantrag einbringen, mit dem der Freiheitliche Gemeindesprecher LAbg. Bgm. Andreas Gang fordert, dass der Landes-Bäderbeirat die Fördervorhaben für das Regionalbad Wörgl und die Sanierung des Freischwimmbades Münster erneut behandelt, damit ehestmöglich die entsprechenden Förderentscheidungen durch die Landesregierung erfolgen.
„Die Planungen für das Regionalbad Wörgl sind weit fortgeschritten, die veranschlagten Kosten liegen bei rund 28 Millionen Euro. Gleichzeitig wartet auch das Freischwimmbad Münster auf eine Entscheidung. Die Bäderstudie des Landes zeigt den dringenden Handlungsbedarf: Während tirolweit 85 Prozent der Schulen innerhalb von 20 Minuten ein Hallenbad erreichen, sind es im Bezirk Kufstein lediglich 68 Prozent. Nur die Bezirke Imst und Landeck schneiden hier noch schlechter ab. Jede weitere Verzögerung gefährdet den Projektfortschritt“, kritisiert Gang.
Dennoch stehen die Förderentscheidungen weiterhin aus, obwohl sie für die nächsten Planungsschritte von wesentlicher Bedeutung sind. Gang verweist auch auf die wirtschaftliche Bedeutung des Bezirks Kufstein, der laut Landesstatistik im Jahr 2022 rund 17 Prozent der Tiroler Bruttowertschöpfung erwirtschaftete, und betont abschließend: „Es kann nicht sein, dass ein wirtschaftlich so bedeutender Bezirk bei wichtigen Bäderprojekten weiterhin auf Entscheidungen warten muss, während andernorts längst Fördermittel fließen. Der Bezirk Kufstein darf nicht länger warten.“