Der Freiheitliche Kufsteiner Bezirksparteiobmann, Bürgermeister von Kramsach und FPÖ-Energiesprecher im Tiroler Landtag, LAbg. Bgm. Andreas Gang, besichtigte gemeinsam mit den Nationalratsabgeordneten NAbg. GR Christofer Ranzmaier sowie NAbg. GR Mag. Paul Hammerl, MA, dem stellvertretenden Sprecher für Energie im FPÖ-Parlamentsklub, das neue Pumpspeicherkraftwerk Kühtai. Die drei Freiheitlichen zeigten sich beeindruckt von den Baufortschritten des TIWAG-Großprojekts und dankten den Verantwortlichen, insbesondere Projektleiter DI Klaus Feistmantl, für die fachkundige Führung sowie die umfassenden Einblicke.
„Die Wasserkraft ist und bleibt der zentrale Pfeiler unserer sicheren und sauberen Energieversorgung in Tirol und Österreich. Projekte wie Kühtai demonstrieren, welches Potenzial in Tirols Wasserkraft und heimischem Know-how steckt. Wir wollen diese Wasserkraft konsequent weiter ausbauen, um unser Land Schritt für Schritt energieautonom zu machen“, erörtert Gang und führt aus, dass im Rahmen der Besichtigung einmal mehr ersichtlich wurde, welche technische, ökonomische sowie energiepolitische Bedeutung derartige Projekte für Tirol und ganz Österreich haben.
Pumpspeicherkraftwerke leisten einen essenziellen Beitrag zur Versorgungssicherheit, weil sie Energie speichern und bei Bedarf wieder bereitstellen können, wie die FPÖ-Politiker einhellig unter Verweis auf die Notwendigkeit betonen, große Infrastrukturprojekte wesentlich schneller umzusetzen: „Zu den eigentlichen Baujahren kommen viel zu oft noch fast ein Jahrzehnt an Behörden- und Genehmigungsverfahren hinzu. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Wer Energieunabhängigkeit ernst meint, muss endlich Bürokratie massiv abbauen und den Projekten wieder Tempo geben“. Die Dimension des Vorhabens werde etwa am rund 25 Kilometer langen Beileitungsstollen sowie an der erwarteten zusätzlichen Jahreserzeugung von rund 216 Millionen Kilowattstunden deutlich.
Das Pumpspeicherkraftwerk Kühtai befindet sich gegenwärtig im schrittweisen Probebetrieb und soll 2027 seine volle Leistung erreichen. Für Gang steht abschließend fest: „Gerade im alpinen Raum zeigt Kühtai, wie wichtig Verlässlichkeit, Planungssicherheit und ein klares Bekenntnis zur heimischen Energieerzeugung sind. Damit solche Vorhaben auch in Hinkunft gelingen können, müssen wir Wasserkraft massiv ausbauen und Bürokratie abbauen“.