25. September 2026 | Bezirke, Innsbruck

Happ: „Chaos und Frust sind vorprogrammiert!“

FPÖ kritisiert knappe Frist für Beantragung der Anwohnerparkkarte in neu gebührenpflichtigen Stadtteilen

„Die Bürger im O-Dorf werden wieder einmal gepflanzt“, so kommentiert FPÖ-Gemeinderat Reini Happ seinen Versuch, an eine Anwohnerparkkarte fürs O-Dorf zu gelangen.

Um was geht es? Aufgrund der neuen Parkraumordnung der Stadt Innsbruck wird das Parken im O-Dorf ab dem 2. November gebührenpflichtig. Somit benötigen die Bürger künftig eine Anwohnerparkkarte, wenn sie keine sonstige Parkmöglichkeit haben. Die Krux an der Sache: die Stadt lässt die Bürger die Anwohnerparkkarten noch nicht beantragen. „Erstmals habe ich vor vier Wochen versucht, eine Anwohnerparkkarte online zu beantragen. Und jetzt ein zweites Mal erfolglos. Diesmal wurde mir nun mitgeteilt, dass die Beantragung online erst ab dem 15. Oktober möglich sei. Also gerade einmal 2 Wochen vor Inkrafttreten der neuen Gebührenpflicht“, berichtet Happ, der als O-Dorfer selbst betroffen ist.

„Die Zeit ist extrem knapp. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass man eine Bestätigung der Hausverwaltung vorweisen muss, dass man nicht die Möglichkeit hat, im Wohngebäude einen Parkplatz anzumieten. Diese Bestätigung wiederum darf nicht älter als ein Monat sein. Chaos und Frust sind vorprogrammiert“, befürchtet Happ, der es überdies nicht für ausgeschlossen hält, dass „dann zwei Wochen vorher eine regelrechte Antragsflut im Magistrat eintreffen wird. Ich höre jetzt schon Bürgermeister Anzengruber wieder vom überlasteten Magistrat reden.“

Nun wurden zwar Infoveranstaltungen ab dem 3. Oktober angekündigt, aber auch dort kann wohl nicht jeder aus terminlichen Gründen teilnehmen. „Es bleibt die Befürchtung, dass es zu einer Überlastung mit Anlauf kommt. Mir kann niemand erklären, warum man angesichts der doch umfassenden Neuerung in der Parkraumordnung nicht eine wesentlich längere Vorlaufzeit einplant?“, fragt sich Happ abschließend.

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