„Da nun die Zustände in der Notschlafstelle Schusterbergweg nicht mehr verschleiert werden können, ist auch die TSD-Geschäftsführung aus dem Winterschlaf erwacht", freut sich GR Reini Happ, dass endlich Bewegung in die Causa kommt.
Seit circa 1½ Jahren mache ich auf die Zustände in der Notschlafstelle aufmerksam. Deshalb ist auch die Stellungnahme von LH-Stv. Philip Wohlgemuth völlig unglaubwürdig. Ich habe sogar mit ihm und dem TSD-Geschäftsführer Florian Stolz ein Sechsaugengespräch geführt. Dass die Ängste der Belegschaft ernstgenommen werden würden, wie Stolz beteuert, ist für mich die Unwahrheit. Wie ist sonst die lange Untätigkeit erklärbar?", berichtet Happ.
Happ ist im Gemeinderat sogar gewarnt worden, dass seine Berichte rechtliche Konsequenzen haben könnten, wenn sie sich als unwahr herausstellen. „Nun gibt sogar Geschäftsführer Stolz offen zu, dass es Gewalt und Morddrohungen gegen Mitarbeiter am laufenden Band gibt. Die Zeit des Schönredens muss jetzt endlich vorbei sein. Dazu gehört auch, offen auszusprechen, dass die Probleme vorwiegend von Migranten verursacht werden", fordert Happ, der anfügt: „Das gestrige Interview war jedenfalls ein Schlag ins Gesicht der Mitarbeiter in der Notschlafstelle und ein Offenbarungseid. Offensichtlich ist Geschäftsführer Stolz der Ernst der Lage immer noch nicht bewusst."
Wenn Geschäftsführer Stolz sich der Lage nicht gewachsen sieht, soll er Platz für jemand anderes machen. So oder so muss es jetzt innerhalb der TSD zu Konsequenzen kommen. Wolgemuth ist als zuständiger Landesrat gefordert, endlich aktiv zu werden, oder selbst den Hut zu nehmen. Lippenbekenntnisse sind definitiv zu wenig. Dass die Sicherheit der Mitarbeiter derart sträflich vernachlässigt wurde, ist ein Skandal", so Happ abschließend.