Skip to main content
20. Jänner 2026 | Bezirke

Happ: „Muss es erst Tote geben, bevor gehandelt wird?“

FPÖ fordert Schutz der Mitarbeiter an erste Stelle zu setzen

„Muss es erst Tote geben, bevor gehandelt wird?“, fragt FPÖ-GR Reini Happ nach dem jüngsten Vorfall im Nikado. Dort musste nämlich die Rettung einen Mitarbeiter in die Klinik bringen, nachdem dieser von einer Flasche am Kopf getroffen wurde, die ein Klient auf ihn geworfen hatte. 

Die FPÖ hat bereits mehrfach im Innsbrucker Gemeinderat auf die unzumutbaren Zustände aufmerksam gemacht. „Als ich im Gemeinderat geschildert habe, was die Mitarbeiter in der Notschlafstelle und im Nikado mitmachen, war die Empörung groß, aber nicht ob der Missstände, sondern weil ich die Missstände offen angesprochen habe“, erinnert Happ und ergänzt: „Passiert ist seitdem rein gar nichts. Die Hilferufe der Mitarbeiter werden seit Langem ignoriert.“ 

„Immer noch sind die beiden Einrichtungen unterbesetzt. Es gibt immer noch keine Security zum Schutz der Mitarbeiter und auch der Klienten“, schlägt Happ Alarm. „Ich habe bereits mit Vizebürgermeister Georg Willi (Grüne) geredet und auf die Missstände sowie die Gefahrenlage aufmerksam gemacht. Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth (SPÖ) und Geschäftsführer Stolz, mit dem ich seit Monaten versuche, einen Termin zu bekommen, schweigen bisher. Es scheint sie leider nicht zu interessieren. Was muss noch passieren, bis die Verantwortlichen endlich tätig werden?“, fragt sich Happ. 

Die FPÖ fordert, den Schutz der Mitarbeiter an erste Stelle zu setzen. „Es wird leider immer gefährlicher. Den Grund darf man ebenfalls nicht benennen. Es ist aber nun mal so, dass man mit jenem Klientel, das die größten Probleme bereitet, nicht auf Deutsch kommunizieren kann“, schließt Happ.

© 2026 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.