Besorgt zeigt sich der Freiheitliche Sozial- und Gesundheitssprecher LAbg. KR Patrick Haslwanter über die heute veröffentlichten Zahlen hinsichtlich des enormen Patientenanstiegs im Kompetenzzentrum Gewaltambulanz an der Innsbrucker Klinik. „Seit der Eröffnung wurden - laut Klinik - 800 Patienten betreut, heuer waren es bereits 200 - ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum“, zitiert Haslwanter die veröffentlichten Zahlen, und merkt an: „Der enorme Anstieg spiegelt die negative gesellschaftliche und demographische Entwicklung wider.“
„Gewalt gegen Frauen muss verhindert, aufgezeigt und bekämpft werden“, konkretisiert der Freiheitliche Sozial- und Gesundheitssprecher, der nicht nur eine personelle Aufstockung bei der Gewaltambulanz einfordert, sondern weitreichendere Maßnahmen einfordert. „Plakate, Medienberichte und dergleichen zum Themenbereich Gewalt gegen und an Frauen gibt es genug, diese Maßnahmen greifen – wenn überhaupt viel zu wenig – es gehören endlich die Ursachen bekämpft, und nicht die Symptome“, stellt Haslwanter fest.