03. August 2026 | Landtag, Bezirke

Haslwanter: „Mattles Forderung würde einen gesellschaftspolitischen Scherbenhaufen anrichten.“

FPÖ-Tirol Arbeitnehmersprecher kontert – nicht alle Arbeitnehmer können aufgrund extremer Berufsbilder erst mit 65. in Pension gehen.

Die Forderung von Tirols ÖVP-Landeshauptmann Anton Mattle, wonach der Pensionsantritt künftig erst nach 45 Arbeitsjahren und dem Antrittsalter von 65 Jahren möglich sein soll, stößt bei Tirols FPÖ-Arbeitnehmersprecher LAbg. KR Patrick Haslwanter auf massiven Widerstand: „Jegliche Eingriffe ins Pensionssystem müssen durchdacht sein, die nunmehr erhobene Forderung von Mattle beweist, dass diese Aussage nicht durchdacht ist“, kontert LAbg. Haslwanter, der hinzufügt. „Mattles Forderung würde einen gesellschaftspolitischen Scherbenhaufen anrichten.“

„Ob man das Pensionsantrittsalter nun an das Geburtsdatum oder an die Beitragsjahre koppelt, ändert nichts an der Kernaussage: Die Menschen sollen länger arbeiten. Das ist eine Debatte, die an der Lebensrealität von zigtausenden Tirolern vorbeigeht, die in körperlich und psychisch fordernden Berufen täglich ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und nach 40 oder mehr Jahren einfach nicht mehr können“, konkretisiert Haslwanter.

Es sei absolut realitätsfern zu glauben, dass jeder problemlos 45 Jahre - gar im selben Ausmaß - arbeitsfähig sei. Der Tiroler FPÖ-Arbeitnehmersprecher erinnert diesbezüglich auch an altbekannte Forderungen der Neos. „Vielleicht passt Mattle ja ideologisch doch besser zu den Neos, denn, in der Realität würde die Umsetzung seiner Forderung einen gesellschaftspolitischen Scherbenhaufen anrichten.“

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