„Während die Wartezeiten steigen und das Klinikpersonal längst am Limit arbeitet, sollen nun 19 ärztliche Stellen an den Tirol Kliniken verschwinden. Das ist gesundheitspolitischer Wahnsinn und gefährdet unmittelbar die Patientenversorgung“, kritisiert FPÖ-Landtagsabgeordneter und Freiheitlicher Gesundheitssprecher KR Patrick Haslwanter scharf.
Dass gleichzeitig die Personalkosten der Medizin-Uni seit 2022 von 122 auf 192 Millionen Euro explodiert sind, zeige ein massives Versagen bei Planung und Kontrolle. „Jetzt dürfen nicht Ärzte, Patienten, Lehre und Forschung die Rechnung für jahrelange Misswirtschaft bezahlen“, stellt Haslwanter klar.
Er fordert von Bund, Land Tirol und Medizin-Uni umgehend einen Finanzierungsgipfel sowie eine Garantie, dass keine einzige versorgungsrelevante Arztstelle verloren geht: „Gesundheitspolitik ist kein beliebiger Budgetposten. Wer bei Ärzten spart, spart auf dem Rücken der Tiroler Bevölkerung.“