15. September 2026 | Landtag

Haslwanter: „Wir fordern eine konsequente Untersuchung nicht nachvollziehbarer Tirol-Aufschläge, mehr Preis- und Wettbewerbskontrolle sowie konkrete Entlastungsmaßnahmen.“

Für Tiroler FPÖ steht eindeutig fest - Mattles-ÖVP macht Tirol zum Land der Rekordpreise und Niedriglöhne.

Tirol ist unter der ÖVP zum Land der Rekordpreise geworden. Die Tiroler zahlen beim Wohnen, Tanken und in vielen anderen Bereichen mehr als der Rest Österreichs, während sie bei den Einkommen seit vielen Jahren hinterherhinken“, reagiert der Tiroler FPÖ-Generalsekretär und Sozialsprecher KR LAbg. Patrick Haslwanter auf aktuelle Preisvergleiche, wonach Tirol in zahlreichen Bereichen österreichweit an der Kostenspitze liegt. Besonders dramatisch sei die Entwicklung beim Wohnen. Die durchschnittlichen Bruttomieten in Tirol liegen mittlerweile bei 14,10 Euro pro Quadratmeter und damit österreichweit an der Spitze. Eigentumswohnungen kosten durchschnittlich rund 6.400 Euro pro Quadratmeter, Neubauwohnungen in guten Lagen teilweise sogar bis zu 12.000 Euro.

„Landeshauptmann Anton Mattle und seine ÖVP regieren dieses Land seit Jahren, aber beim wichtigsten Thema für die Bevölkerung, der Leistbarkeit des täglichen Lebens, fällt die Bilanz verheerend aus. Immer mehr Tiroler müssen sich fragen, ob sie sich das Leben in ihrer eigenen Heimat überhaupt noch leisten können“, kritisiert Haslwanter. Auch beim Tanken sei Tirol laut Arbeiterkammer österreichweit Schlusslicht. „Gerade in einem Land wie Tirol, in dem tausende Menschen auf das Auto angewiesen sind, trifft dieser Tirol-Aufschlag Pendler, Arbeitnehmer und Familien mit voller Härte. Wer täglich zur Arbeit fahren muss, kann dem nicht einfach ausweichen“, kritisiert Haslwanter.

Auch bei Gastronomie, Taxis, Lebensmitteln und Drogerieartikeln zeigen Preisvergleiche erhebliche Unterschiede zu Lasten der Tiroler Konsumenten. „Die Tiroler werden von allen Seiten zur Kasse gebeten, während die Menschen jeden Monat rechnen müssen, ob sich Miete, Heizung, Auto und Einkauf noch ausgehen, verwaltet die Landesregierung die Teuerung. Wir fordern eine konsequente Untersuchung nicht nachvollziehbarer Tirol-Aufschläge, mehr Preis- und Wettbewerbskontrolle sowie konkrete Entlastungsmaßnahmen bei Wohnen, Energie und Mobilität. Nach Jahrzehnten ÖVP-geführter Landesregierungen kann sich Anton Mattle nicht darauf ausreden, für diese Entwicklung keine Verantwortung zu tragen. Tirol braucht eine Politik, die zuerst an die eigene Bevölkerung denkt und dafür sorgt, dass Leistung und Arbeit wieder ein leistbares Leben ermöglichen“, erörtert Haslwanter abschließend.

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