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Hauser: „Italien will alle europäischen Skigebiete in eine Art Geiselhaft nehmen.“

Der Vorsitzende des Tourismusausschusses im Nationalrat übt ebenso Kritik an Bayerns Ministerpräsidenten Dr. Söder.

Die Pläne von Italiens Ministerpräsident Conte für ein europaweites Skiurlaubsverbot kritisierte heute FPÖ-Tourismussprecher Mag. Gerald Hauser. „Dank der in der EU erreichten Einigung über den Corona-Wiederaufbaufonds soll Italien 209 Milliarden Euro zur Förderung des Wirtschaftswachstums erhalten und dann fordert dessen Ministerpräsident ein europaweites Skiurlaubsverbot – also undankbarer und dreister geht es wohl nicht mehr. Wir alle finanzieren seit Jahren unseren südlichen Nachbar, weil sich Italien wegen mangelnder Haushaltsdisziplin in einem in Wahrheit nicht mehr tragfähigen Ausmaß verschuldet hat. Italien soll zuerst vor der eigenen Türe kehren und seine zahlreichen Probleme in den Griff bekommen, bevor es Europa überflüssige Vorschläge erteilt“, erklärt Mag. Hauser.

„Nachdem die italienische Regierung mit ihrem Vorstoß für ein Skiverbot im eigenen Land während der Weihnachtszeit bei ihren Präsidenten der norditalienischen Regionen auf massiven Widerstand gestoßen ist, will nun Italien alle europäischen Skigebiete in eine Art Geiselhaft nehmen – und das kann es wohl nicht sein“, betonte der FPÖ-Tourismussprecher.

Der Vorsitzende des Tourismusausschusses im Nationalrat übt ebenso Kritik an Bayerns Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder: „Seine Forderung nach Schließung der Skigebiete würden dem Tourismus- und Wirtschaftsstandort Österreich massiv schaden“, hält Mag. Hauser fest, der anfügt: „Dieser Anschlag auf die souveränen nationalen Rechte eines EU-Mitgliedstaates ist unqualifiziert und eine unangebrachte Einmischung, denn gerade in Österreich haben die Touristiker Corona-Präventionskonzepte erarbeitet, die sich weltweit sehen lassen können.“

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