14. Juli 2026 | Landtag, Nationalrat, Bezirke

Kofler: „Mattles Abgeordnete im Nationalrat haben jene Gemeinden, die Standorte von Bezirksgerichten sind, jämmerlich verraten und die ständige Ausdünnung des ländlichen Raumes somit befeuert.“

Kahlschlag der Bezirksgerichte ist somit Tat der ÖVP. Tirols Landeshauptmann trägt die Verantwortung.

Schockiert zeigt sich die Freiheitliche Bezirksobfrau von Imst, LAbg. Gudrun Kofler, BA, über die Tatsache, dass der FPÖ-Rettungsantrag für alle gefährdeten Bezirksgerichte von ÖVP, SPÖ, NEOS und Grünen vergangene Woche im Nationalrat abgelehnt wurde. „Gerade die Einsparungen in der Justiz sind vollkommen der falsche Weg, und die Situation wird immer prekärer für alle Involvierten“, zeigt sich Kofler, BA besorgt.  

Für die FPÖ-Landtagsabgeordnete ist aber besonders dramatisch, dass die ÖVP ebenso unseren Antrag gegen die Schließungen der Bezirksgerichte im Parlament abgelehnt hat. „Es ist trauriges Faktum. Anton Mattles Abgeordnete im Nationalrat haben jene Gemeinden, die Standorte von Bezirksgerichten sind, mit ihrem Votum jämmerlich verraten und die ständige Ausdünnung des ländlichen Raumes somit befeuert.“  

Kofler, BA verweist gerade auf die immense Wichtigkeit der Gerichtsstandorte im Tiroler Oberland. „Die Gemeinden Telfs, Landeck und Silz wurden nun von die Tiroler ÖVP im Stich gelassen, dies ist das dramatische an den Einsparungen bei der Justiz, und die Mitschuld daran trägt unser schwarzer Tiroler Landeshauptmann.“

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