10. Juni 2026 | Landtag, Bezirke

Kofler: „Schmutziger Abtausch bei Bahnausbauprojekten - Tiroler Oberland und Imst-Pitztal bleiben auf der Strecke

LH Mattle muss endlich Kante zeigen, statt in Wien zu kuscheln! Es reicht nicht, den BBT-Zulauf zu sichern, während man die eigenen Leute im Oberland und in Imst/Pitztal im Stich lässt. Ein starker Landeshauptmann hätte die Interessen aller Tirolerinnen und Tiroler verteidigt!

Während ÖVP-Landeshauptmann Anton Mattle und sein SPÖ-Stellvertreter Philip Wohlgemuth den „Erfolg“ feiern, dass der Brenner-Nordzulauf wie geplant bis 2039 in Betrieb gehen soll, werden in Tirol gleichzeitig essenzielle Regionalprojekte gnadenlos geopfert. Die FPÖ-Bezirksparteiobfrau von Imst LAbg. Gudrun Kofler, BA brandmarkt den fixierten ÖBB-Rahmenplan als schmutzigen Tauschhandel auf Kosten der Tiroler Bevölkerung.  

Der neue ÖBB-Rahmenplan sehe zwar 2,97 Milliarden Euro bis 2032 vor – nominell 400 Millionen Euro mehr als zuvor. Doch das sei reine Augenwischerei: Der Umbau des Bahnhofs Imst-Pitztal werde um vier Jahre verschoben und die Planungen für den zweigleisigen Ausbau im Oberland vorerst komplett abgesagt. „Das ist inakzeptabel und ein Verrat an den Tiroler Regionen!“, so Kofler.  

Kofler fordert klar: „LH Mattle muss endlich Kante zeigen, statt in Wien zu kuscheln! Es reicht nicht, den BBT-Zulauf zu sichern, während man die eigenen Leute im Oberland und in Imst/Pitztal im Stich lässt. Ein starker Landeshauptmann verteidigt die Interessen aller Tiroler!  

Kofler weiter: „Die Verlagerung auf die Schiene ist ein Gebot der Stunde, aber nicht auf Kosten der Tiroler in den betroffenen Regionen. Dieser unwürdige Hinterzimmer-Deal der Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS spaltet Tirol und benachteiligt periphere Gebiete. Die FPÖ wird weiter Druck machen für eine faire und umfassende Infrastrukturpolitik ohne faule Tauschgeschäfte. Ich fordere Transparenz über die genauen Projektverschiebungen und eine sofortige Nachbesserung des Rahmenplans zugunsten aller Tiroler Regionen. Tirol braucht keine faulen Kompromisse, sondern echte Investitionen in die gesamte Schieneninfrastruktur – ohne Wenn und Aber!“

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