25. März 2026 | Landtag, Bezirke

Kofler: Tiroler Brauchtum ist kein Spielball linker Ideologen! FPÖ verteidigt Tradition, Schützen-Ehre und die Rolle unserer Marketenderinnen

Gegen Gender-Wahn und kulturelle Selbstzerstörung

Die Debatte über den Antrag der Grünen zur „Modernisierung" des landesüblichen Empfangs legte wieder deren seltsame Haltung zu Traditionsbewusstsein und demokratischen Entscheidungen in Vereinen offen. Die Grünen wollten mit ihrem Antrag nichts weniger als die Tiroler Identität aushöhlen: „Frauen dürfen nicht ausgeschlossen werden", fordern sie scheinheilig, und verlangen einen „strukturierten Dialog" mit dem Bund der Tiroler Schützenkompanien, um die „gesellschaftliche Realität" widerzuspiegeln. Übersetzt heißt das, so Kofler, dass die Tradition dem Gender-Diktat weichen soll, die Schützen zu „woken Statisten" gemacht werden sollen und die Frauen in Schützenkompanien seien bloße Heimchen, die sich ohne grüne Nachhilfe nicht zu helfen wissen.

Dabei hat der Bund der Tiroler Schützenkompanien in geheimer, demokratischer Briefwahl mit über 87 Prozent klargestellt: Keine Frauen ans Gewehr! Ich habe diese Entscheidung auch damals unmissverständlich als vernünftig bezeichnet und stehe heute mehr denn je dazu. Die Schützen wissen selbst am besten, wie sie ihr Vereinsleben gestalten wollen. Sie stehen seit Generationen für Tirol, für Heimat, für Freiheit ein – und nicht für ideologische Quoten und Geschlechterkampf.

Und ja: Die Marketenderinnen sind und bleiben unverzichtbarer Teil dieses Brauchtums! Wie Abg. Kofler bereits im August 2025 im Rahmen des 5. Tiroler Marketenderinnentreffens in St. Lorenzen klarstellte: „Eine Marketenderin übernimmt heute nahezu die selben Funktionen in der Kompanie ein wie Männer und haben eine sehr wichtige Rolle. Und ein Gewehr allein macht noch keinen guten Schützen". Schützen leben die Gleichberechtigung und zwar ganz ohne erzwungene Angleichung durch linke Dogmatiker, die unser Brauchtum nur als rückständig diffamieren. Frauen haben in den Schützenkompanien immer eine starke, ehrenvolle Rolle gehabt. Sie zu Schnapsausschenkerinnen zu degradieren, wie die Grünen es implizit tun, ist eine Frechheit gegenüber all den starken Tirolerinnen, die dieses Brauchtum seit Jahrhunderten mittragen.

Die Mattle-ÖVP und SPÖ haben den Antrag zwar abgeändert, aber ihre Begründung ist typisch lauwarm: Man bekenne sich „zu den Grundsätzen der Gleichstellung", der Empfang sei halt ein „militärisches Zeremoniell". Das reicht nicht! Wer unser Brauchtum wirklich wertschätzt, der feiert es ohne Wenn und Aber, statt sich ständig mit einer Gleichstellungsfloskel dafür zu entschuldigen. Die FPÖ steht hier als einzige Partei ganz klar auf der Seite der Tiroler Traditionsverbände.

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