07. April 2026 | Bezirke

Lassenberger: „Anzengruber betreibt Postenschacher im Hinterzimmer“

FPÖ kritisiert intransparente Besetzung der ISD-Geschäftsführung

„Die Tischvorlage im Stadtsenat zur Bestellung der Geschäftsführung der ISD-Innsbrucker Soziale Dienste kann nur als schlechter Scherz verstanden werden!“, kommentiert FPÖ-Stadtrat Markus Lassenberger die jüngste Chuzpe von Bürgermeister Anzengruber und seiner Caprese-Partie.

„Wieder einmal wird klar, wie Bürgermeister Anzengruber und seine Caprese-Regierung über Transparenz denken, denn eine der wichtigsten Bestellungen der Geschäftsführung einer Tochterfirma der Stadt der ISD mit zirka 1.500 Mitarbeiter soll mit einer Tischvorlage im morgigen Stadtsenat beschlossen oder besser gesagt durchgedrückt werden“, klärt Lassenberger auf und erklärt weiter: „Normalerweise werden Akten 5 Tage im Vorhinein der Sitzung an die Stadtsenatsmitglieder versendet, damit diese sich ausreichend vorbereiten können. Im Fall der Bestellung der Geschäftsführung der ISD ist es aus unerklärlichen Gründen anders. Hier soll eine reine Tischvorlage unmittelbar in der Sitzung ausreichen, um so eine weitreichende Entscheidung zu treffen.“ 

Für Lassenberger und die FPÖ eine Farce und Verhöhnung der Opposition. Die FPÖ kritisiert, dass die Opposition wieder einmal im Dunkeln über das Auswahlverfahren bzw. den Beschlussvorschlag gelassen wird, während die Caprese-Regierung sicherlich schon im Hinterzimmer ihren Bewerber beschlossen hat. FPÖ-Stadtrat Lassenberger erinnert Bürgermeister Anzengruber nochmals an sein Wahlversprechen, nämlich „die Geschäfte des Bürgermeisters anders zu gestalten und Transparenz walten zu lassen. Er wolle es seinem Vorgänger Georg Willi nicht gleichtun.“ 

„Übrig geblieben ist von diesem Versprechen gar nichts, außer der Ausschluss der Opposition aus den Gremien“, so Lassenberger, der abschließend anmerkt: „Aus der vielgepriesenen Transparenz und der Compliance der Regierung ist genau das geblieben, was wir befürchtet haben: nur markige PR-Sprüche. In der Praxis will die Regierung davon nichts wissen und zeigt, wie es nicht geht. Anzengruber hat damit auch den Restfunken an Glaubwürdigkeit, der vielleicht noch existierte, verspielt!“

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