Der Mord an dem 25-jährigen Innsbrucker in einer Wohnungsgemeinschaft in der Speckbacherstraße hat die ganze Stadt geschockt. „Besonders geschockt und verunsichert sind jedoch die Nachbarn und Bewohner jenes Hauses, in dem der Mord geschehen ist. Die Angst vor der Rückkehr des Mörders ist allgegenwärtig", so FPÖ- Stadtrat Markus Lassenberger.
Die FPÖ berichtet von vielen Kontaktaufnahmen von Anwohnern, die angesichts der Situation kein Auge mehr zumachen. „Der Mörder könnte jederzeit zurückkommen, so die Angst der Nachbarn, nachdem die Polizei bislang keine erfolgversprechenden Anhaltspunkte und einen Zeugenaufruf gestartet hat. Aufgrund der ständig wechselnden WG-Bewohner und hohen Besucherfrequenz bleibt ein tiefes Unbehagen bei den Bewohnern des Hauses besonders den Kindern und älteren Menschen", berichtet Lassenberger und fügt an: „Die Anwohner erzählen von diversen Problemen mit der Wohngemeinschaft, welche die ganze Gegend unsicher mache. Scheinbar handelt es sich um eine DOWAS-Wohnung, teilweise ist auch von Drogen die Rede, was die Ermittlungen der Polizei nicht einfacher machen dürfte. Bisher wird aber auch diesbezüglich geschwiegen."
Die FPÖ kritisiert das dröhnende Schweigen der Stadtkoalition. „Bei unangenehmen Vorfällen schweigt der Bürgermeister und der für Soziales zuständige Vizebürgermeister Willi sowie deren rot-grüne Entourage verlässlich. Im Gemeinderat dürfen wir uns dann wieder vom Grünen-Klubobmann Lukovic anhören, dass sie alles im Griff hätten, nur um dann die nächste Horrormeldung zu lesen. Es ist Zeit, dass hier der Realität ins Auge geblickt wird. Wir haben in Innsbruck ein Problem mit Drogen- und Gewaltkriminalität. Die Stadtkoalition muss das endlich adressieren, anstatt schönzureden", so Lassenberger, der abschließend ankündigt, die Sicherheit im Zuge der Aktuellen Stunde in der kommenden Gemeinderatssitzung zum Thema zu machen.