Wie aus einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ hervorging, ist der Innsbrucker Hauptbahnhof Tirols Kriminalitätsbrennpunkt. „Das mangelnde Sicherheitsgefühlt der Bürger ist also keine Einbildung, sondern lässt sich in der Statistik bestätigen. Der Hauptbahnhof ist für viele Innsbrucker und Tiroler ein Angstraum, den es unter Kontrolle zu bringen gilt", so FPÖ-Stadtrat Markus Lassenberger, der selbst im Brotberuf Polizist ist.
„Auch wenn die statistischen Zahlen laut Innsbrucker Polizei davon sprechen, dass es keinen wesentlichen Deliktsanstieg gibt, so bleibt dennoch eine relativ hohe Kriminalitätsrate und das subjektive Sicherheitsgefühl, das bei vielen Menschen am Bahnhof Innsbruck Unbehagen hervorruft. Dieses subjektive Sicherheitsgefühl darf man nicht außer Acht lassen, denn es beeinflusst die Wege eines jeden Menschen bzw. das Tun eines jeden in seinem täglichen Leben", gibt Lassenberger zu bedenken.
„Dies kann man nicht einfach abtun sondern muss darauf reagieren. Das Wichtigste für eine Stadt wie Innsbruck ist, dass sich Einheimische sowie Gäste sicher fühlen. Das kann nur durch genügend Präsenz der Polizei, der MÜG wie auch der ÖBB-Securitiy gewährleistet werden. Dies bestätigt auch der Innenminister in seiner Anfragebeantwortung auf Nachfrage der FPÖ. Der Bahnhof Innsbruck bzw. sein Vorplatz werden in der Anfragebeantwortung sogar als der Kriminaltiätshotspot genannt. Schon aufgrund dieser „Aussage" bedarf es gezielte Handlungen dem Ganzen Herr der Lage zu werden, echte Sicherheit herzustellen und den Menschen endlich wieder das Gefühl von Sicherheit zu geben", so Lassenberger abschließend.