Die Baustellen-Situation in Innsbruck verärgert sehr viele Bürger und Pendler sowie die
Freiheitlichen. „Wenn man glaubt, eine geregelte Baustelle zu finden, dann wird man
vergebens suchen. Das Baustellenmanagement ist völlig kopflos", so FPÖ-Stadtrat
Markus Lassenberger, der weiter ausführt: „Die Situation, die wir in Innsbruck schon
seit langem vorfinden, ist unserer Stadt unwürdig. Menschen suchen vergeblich nach
Ersatzhaltestellen der IVB, Pendler müssen teils massive Umwege auf sich nehmen, um
in die Arbeit zu kommen, und Fußgänger müssen nach sicheren Überquerungen
suchen."
Für die FPÖ ist das eine Verhöhnung der Bürger und Steuerzahler. „Das ist in keinem
Fall das, was sich die FPÖ von einem Baustellenmanagement erwartet. Noch dazu
kommt, dass gefühlt an jeder Ecke gegraben wird. Bestes Beispiel hierfür die Alois-
Schrott-Straße in Arzl wo über 3 Wochen lang die IKB gräbt und schlussendlich wieder
asphaltiert, um dann ein paar Tage später wieder die gesamte Asphaltdecke
abzunehmen und wieder alles zu asphaltieren. Der Umgang mit Steuergeldern ist eine
reine Farce und nicht zu rechtfertigen. Innsbruck braucht endlich ein koordiniertes
Vorgehen im Baustellenmanagement und nicht Löcher an allen Ecken und Enden der
Stadt", so Lassenberger, der abschließt: „Vielleicht ist das aber auch genau so gewollt,
denn wie wir von den Grünen gelernt haben, ist ein durch Baustellen verursachter Stau
auch eine Verkehrsberuhigung."