Am Bozner Platz herrscht pures Verkehrschaos. Die Anrainer sind erbost. So auch die FPÖ, die vor solchen Zuständen von Beginn an gewarnt hat. Nachdem der sündteure Bozner Platz fertiggestellt wurde, zeigten die für den Tiefbau und Verkehr zuständigen Stadträtinnen Lutz und Bex ihr wahres Gesicht. Während man von den Grünen nichts anderes erwarten würde, erwies sich aber auch die angeblich bürgerliche Stadträtin Lutz als jene, die Autos ebenfalls aus der Stadt verbannen will.
Anders kann man die Schnapsidee, die Wilhelm-Greil-Straße von Süden nach Norden bzw. umgekehrt für den Fahrzeugverkehr zu sperren, nicht erklären. Anstatt Stau in der Stadt zu vermeiden, wird hier bewusst Umwegverkehr geschaffen, der noch dazu über eine Hauptroute den Innsbrucker Bahnhof führt. Darüber hinaus hat man Fahrverbote wie jenes in der Adamgasse geschaffen, um die Autofahrer noch weiter zu schikanieren.
Ich hätte mir eigentlich von dieser Caprese-Regierung – vor allem von Anzengruber – mehr Wirtschaftsfreundlichkeit erwartet und nicht ein ständiges Bashing gegen Autofahrer, wie man nun in vielen Teilen von Innsbruck bemerken kann. Von der Caprese-Koalition ist nun auch noch der letzte Funken bürgerlicher Politik verglüht.