„Wie nun auch medial bestätigt und von der FPÖ Innsbruck schon mehrmals angesprochen wurde, ist der ressortzuständige Vizebürgermeister Georg Willi der Innsbrucker Wohnungsvergabe nicht gewachsen, und lässt dieses Amt zu einem "Wut-Amt" mutieren, welches sehr viel Zorn auf sich zieht", reagiert FPÖ-Stadtrat Markus Lassenberger.
Die FPÖ Innsbruck berichtet davon, dass sie des Öfteren von einheimischen Wohnungswerbern um Hilfe gebeten wird, wenn es um die Wohnungsvergabe in Innsbruck geht. Von falsch berechneten Punkten, von einem Oben herab Behandeln bis hin zu angeblich fehlenden Dokumenten oder fehlenden Kriterien trotz drohender Wohnungslosigkeit reicht das Repertoire sehr weit, mit dem das Amt die Menschen erzürnt. „Da wird Wohnungswerbern sogar mitgeteilt, sie könnten sich nicht für eine Wohnung bewerben, weil sie zu wenig lange in Innsbruck gemeldet sein würden, obwohl der Meldezettel nachweislich die erforderlichen Kriterien des Aufenthalts bestätigt. Da fühlt man sich als Innsbrucker schon ordentlich gepflanzt und hat das Gefühl, der Stadt nichts mehr wert zu sein", ergänzt Lassenberger.
„Es ist teilweise ein richtiger Kampf, damit Wohnungswerber zu ihrem Recht kommen. Georg Willi, der ja politisch zuständig ist, hat aus Sicht der FPÖ Innsbruck das Amt nicht im Griff, und das wurde beim Sommergespräch seitens Klubobfrau Dengg und Stadtrat Lassenberger dem Innsbrucker Oberhaupt, Bürgermeister Anzengruber, mitgeteilt, der sich laut eigener Aussage dieses Umstandes bewusst ist und die Kritiken kennt. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung diesem Amt gegenüber wird immer größer", berichtet Lassenberger und fordert: „Wir würden dem Bürgermeister deshalb raten, das Ressort unverzüglich in seine Zuständigkeit zu verlegen, weil offensichtlich ist, dass Willi dem nicht gewachsen ist, wie die Medienberichte der Vergangenheit aufzeigen und auch immer wieder von Menschen, die bei der Wohnungssprechstunde des Vizebürgermeisters waren, bestätigen. Angeblich würde in diesen Besprechungen nicht Willi den Ton angeben, sondern seine ehemalige Büroleiterin. Wenn der Bürgermeister hier nicht handelt, dann negiert er bewusst die Kritik aus der Bevölkerung."
„Bei der Wohnungsvergabe geht es für viele Menschen um ein höchst emotionales Thema, welches Willi scheinbar vollkommen unterschätzt und die Werber wütend zurücklässt. Es braucht in diesem Amt jedenfalls ein neues Motto, das lautet: „Wir sagen den Menschen nicht, wie es nicht geht, sondern wie es geht!", schließt Lassenberger.
(Abbildung dient der Veranschaulichung)