20. Juli 2026 | Bezirke

Lassenberger: „Will Bürgermeister Anzengruber nur den Durchblick bewahren oder politische Mitbewerber aufzeichnen?“

FPÖ zeigt sich ob der „Überwachungsbrille“ des Bürgermeisters irritiert

Dass Bürgermeister Anzengruber seit geraumer Zeit eine Datenbrille bei Sitzungen des

Stadtsenats trägt, stößt auch FPÖ-Stadtrat Markus Lassenberger sauer auf.  Es ist zwar

verständlich, dass man im Jahr 2026 die technischen Errungenschaften auch für die

politische Arbeit einsetzt, dennoch ist das Tragen von solchen KI- bzw. Datenbrillen

durchaus ungut, wenn man dem Bürgermeister gegenübersitzt. Deshalb hat man dies

auch bei Stadtsenatssitzung angesprochen damit es im Protokoll vermerkt ist. Das

Vertrauen darauf, dass diese Brille vom Bürgermeister nicht für anderen Zwecke wie

„Abhören" oder „Aufzeichnen" genutzt wird, ist enden wollend. Mir fehlt inzwischen in

der Politik das Vertrauen darauf, dass solche Sachen nicht passieren", präzisiert

Lassenberger.

„Wenn Anzengruber betont, dass diese Brille grundsätzlich zur Entlastung der Augen

dient, dann frage ich mich, warum nicht eine normale Brille ausreicht. Das würde die

politischen Mitbewerber nicht nur mit Fragen zurücklassen, sondern auch

unbeobachteter agieren lassen. Auch wenn Anzengruber meint, dass man mit Handys

usw. auch Ton- und Bildaufnahmen machen könne, mag das stimmen aber eine

Datenbrille kann dies wesentlich unauffälliger. Grundsätzlich sollte man schon davon

ausgehen können, dass „Bespitzelungen" im Innsbrucker Gemeinderat nichts verloren

haben, aber scheinbar hat der Bürgermeister keine Scham davor diese Brille öffentlich

zu tragen. Die Innsbrucker FPÖ wird jedenfalls datenschutzrechtlich prüfen lassen, ob

das Tragen in den Sitzungen so ohne weiteres möglich ist", schließt Lassenberger.

Bild KI-generiert.

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