„Die Sommertemperaturen könnten auch auf die heiße Luft der Stadtregierung zurückzuführen sein", meint FPÖ-Stadtrat Markus Lassenberger im Hinblick auf die Absage der Wohnungsverkäufe im Langblock an die NHT.
Grünen-Vizebürgermeister Georg Willi meinte, fast schon erleichtert, dass man die Wohnungen nun doch behalte, was ohnehin viel besser wäre, da die IIG eine 100%-Tochter der Stadt ist, wodurch man die volle Kontrolle habe. Für die FPÖ ist das an Doppelzüngigkeit kaum zu überbieten. „Noch vor wenigen Monaten argumentierte die gesamte Koalition damit, dass man bei der Übertragung an die NHT weiterhin volle Kontrolle über Vergabe hätte, und somit alles in städtischer Hand bliebe", erinnert Lassenberger und meint: „Jetzt ist offenbar wieder alles ganz anders und schließt sich der Oppositionsposition an. Ein mehr als unwürdiges Schauspiel dieser linken Stadtregierung."
Die FPÖ sieht sich in ihrer Kritik abermals bestätigt. „Völlig ungeniert tut Willi nun so, als habe es die Diskussionen der letzten Monate nicht gegeben. Aber wir sind froh, dass bei der Regierung Vernunft eingekehrt ist, sie die Argumentation der Opposition übernommen hat und man nun doch vom geplanten Verkauf Abstand nimmt und der Langblock in städtischer Hand bleibt", freut sich die freiheitliche Oppositionsführung, wieder einmal im Recht gewesen zu sein.
„Scheinbar macht die Opposition bessere Politik als die von Anzengruber zusammengeschusterte linke Regierung. Zu diesem Schluss muss man erneut gelangen. Bei den anderen Themen wie der Wohnungsvergabe, Sicherheit und Migration usw. ist es hoffentlich nur mehr eine Frage der Zeit, bis auch da die freiheitliche Vernunft bei der Regierung ihren Siegeszug antritt", so Lassenberger abschließend.