„Wie viele vernichtende Berichte, Artikel sowie Erzählungen von Betroffenen braucht es noch Herr Landeshauptmann Anton Mattle, dass sie endlich reagieren“, diese Frage stellt der Tiroler FPÖ-Jugendsprecher LAbg. Daniel Marschik, BA in einer Aussendung.
Grund dafür ist der heutige Bericht der Tiroler Tageszeitung über die prekären Zustände in der sozialpädagogischen Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Tirol. „Schuld, daran sind aber nicht die engagierten Sozialarbeiter in diesem Bereich, sondern das System und die Politik“ zeigt sich Marschik, BA besorgt und konkretisiert: „Es fehlt an allen Ecken und Enden. Das Geld, das Personal, die Betreuungsplätze und vor allem das Verständnis der schwarz-roten Landesregierung für die oft grausamen und schrecklichen Schicksale dieser jungen Menschen. Die gesamte Tiroler Opposition macht schon seit langem auf die immer schlimmer werdenden Zustände aufmerksam. Unlängst mit einem Antrag im Tiroler Landtag der fünf Themenbereiche umfasst, samt Lösungsansätze für junge Menschen.“
Marschik ist über die Ignoranz der Regierung erzürnt: „Dass diese Landesregierung die Opposition ignoriert - wo es nur geht, ist allgemein bekannt, aber dass Hilferufe von Betroffenen ungehört bleiben ist an Überheblichkeit nicht zu überbieten. Wie viele vernichtende Berichte, Artikel sowie Erzählungen von Betroffenen braucht es noch, Herr Mattle, bis Sie endlich die Probleme unserer Kinder und Jugendlichen erkennen und ernst nehmen.“