19. Mai 2026 | Nationalrat, Bezirke, Kufstein

Ranzmaier: „4-Jährige brauchen Orientierung – keine Dragqueen-Veranstaltung im Rathaus!“

FPÖ Kufstein startet eine Online-Petition gegen geplante Dragqueen-Kinderlesung im Kufsteiner Rathaus – „Kleinkinder brauchen Schutz und Orientierung statt gesellschaftspolitischer Inszenierung“

Mit scharfer Kritik reagiert FPÖ-Nationalratsabgeordneter und Kufsteiner Gemeinderat Christofer Ranzmaier auf eine Veranstaltung im Kufsteiner Rathaus. Dort soll Ende Mai im Rahmen der alljährlich von der Stadt promoteten „Wochen der Vielfalt“ von der Abteilung Integration organisiert eine Dragqueen vor Kindern ab vier Jahren Kinderbücher vorlesen. „Dagegen starten wir nun eine Online-Petition, denn Kufstein wird's langsam zu bunt. Eine Dragqueen hat vor Vierjährigen nichts verloren“, stellt Ranzmaier eingangs klar.  

„Kleinkinder brauchen Orientierung, Geborgenheit, ihre Eltern und eine unbeschwerte Kindheit, aber sicherlich keine gesellschaftspolitischen Experimente auf ihrem Rücken im Rathaus, die sich in der Wahrnehmung eines breiten Teils der Gesellschaft am schmalen Grat zur Kindeswohlgefährdung bewegen“, erklärt Ranzmaier. Gerade in diesem Alter würden Kinder ihre Umwelt besonders stark über Vorbilder, Rollenbilder und unmittelbare Eindrücke erfassen. „Wer Veranstaltungen für Kleinkinder organisiert, trägt eine ganz besondere Verantwortung. Nicht alles, was manche Erwachsene politisch oder kulturell inszenieren wollen, ist automatisch auch für Vierjährige geeignet. Das gilt auch für die woke LGBTQ-Propaganda“, so Ranzmaier.  

Besonders kritisch sei, dass sich die Veranstaltung gezielt an Kleinkinder richte und dafür - quasi unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters - ausgerechnet das Rathaus als öffentlicher Veranstaltungsort genutzt werde. „Es geht bei der Kritik nicht um private Lebensweisen Erwachsener. Jeder Mensch kann und soll privat so leben, wie er möchte, solange das im Rahmen der Gesetze passiert. Aber die entscheidende Frage lautet: Warum muss man damit Kinder konfrontieren und warum organisiert die Stadt Kufstein derart unangemessene Veranstaltungen - und warum ausgerechnet im Rathaus?“, so der Freiheitliche.  

Aus entwicklungspsychologischer Sicht brauche es bei Kindern im Kindergartenalter vor allem Klarheit, Stabilität, Orientierung, vertraute Bezugspersonen und altersgerechte Inhalte. „Vierjährige befinden sich noch mitten in einer frühen und besonders sensiblen Orientierungsphase. Sie brauchen Schutzräume und keine politisch aufgeladenen Botschaften, die sie weder einordnen noch kritisch hinterfragen können“, betont Ranzmaier. Das Rathaus gehöre allen Bürgern und müsse politisch wie weltanschaulich neutral bleiben. „Viele Eltern werden sich zurecht fragen, ob solche Veranstaltungen tatsächlich Aufgabe einer Stadtverwaltung sind. Öffentliche Einrichtungen sollten Familien unterstützen und nicht zusätzliche gesellschaftspolitische Konflikte in die frühkindliche Welt tragen“, erklärt Ranzmaier.  

Mit der gestarteten Online-Petition wollen wir nun den Bürgern die Möglichkeit geben, klar Stellung zu beziehen. Die Petition ist ab sofort online abrufbar unter: kufstein.sagt-nein.at. „Wir werden nicht einfach hinnehmen, dass öffentliche Einrichtungen zunehmend für ideologische Veranstaltungen missbraucht werden und dass nun dort auch gezielt Kleinkindern adressiert werden. Kinder brauchen Orientierung statt Ideologie und genau dafür möchten wir gemeinsam mit den Kufsteinern jetzt ein klares Zeichen setzen“, so Ranzmaier abschließend.

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