12. März 2026 | Landtag, Nationalrat, Bezirke, Kufstein

Ranzmaier: „AUA dünnt Innsbruck-Wien-Flüge weiter aus – nach Millionenhilfen ist das inakzeptabel!“

Streichung des Mittagsfluges bestätigt freiheitliche Warnungen – nach rund 450 Millionen Euro staatlicher Unterstützung muss AUA regionale Anbindung sicherstellen

Scharfe Kritik übte heute der Tiroler FPÖ-Nationalratsabgeordnete Christofer Ranzmaier als Mitglied des Verkehrsausschusses im Nationalrat an der angekündigten Reduktion der Flugverbindungen zwischen Innsbruck und Wien durch die Austrian Airlines (AUA). Mit der geplanten Streichung des Mittagsfluges werde die Verbindung zwischen Tirol und der Bundeshauptstadt weiter geschwächt. Damit bestätigt sich genau jene Entwicklung, vor der wir Freiheitliche seit längerem warnen: Die Flugverbindungen am Flughafen Innsbruck werden Schritt für Schritt ausgedünnt", so Ranzmaier. 

Gerade für Tirol sei eine stabile Anbindung an Wien und darüber hinaus auch an internationale Drehkreuze von zentraler Bedeutung - für Wirtschaft, Tourismus und den gesamten Standort. Besonders kritisch sieht der FPÖ-Abgeordnete, dass ausgerechnet die AUA ihre Präsenz weiter reduziert. Die AUA wurde während der Corona-Krise mit rund 450 Millionen Euro Steuergeld gestützt. Wer in dieser Größenordnung vom Steuerzahler unterstützt wird, hat auch eine Verantwortung für die regionale Anbindung innerhalb Österreichs", betonte Ranzmaier. 

Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete erinnert daran, dass er bereits im November des vergangenen Jahres einen Antrag zum Kampf gegen die schrittweise Ausdünnung der Flugverbindungen am Flughafen Innsbruck - damals zur Sicherstellung der internationalen Anbindung - eingebracht habe:  Die aktuellen Entwicklungen zeigen leider, wie berechtigt diese Initiative war." 

Ranzmaier fordert daher ein aktives Eingreifen der Bundesregierung. „Wenn nun selbst wichtige innerösterreichische Verbindungen immer weiter reduziert werden, droht dem Flughafen Innsbruck langfristig ein massiver Bedeutungsverlust. Tirol braucht eine funktionierende Verkehrsanbindung - auf der Straße, auf der Schiene und in der Luft. Wer den Flughafen Innsbruck schwächt, schwächt den Wirtschafts- und Tourismusstandort Tirol", so Ranzmaier abschließend.

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