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Ranzmaier: „Die ‚Konzern-gewünschte‘ Internationalisierung des Bildungssystems in Kufstein ist sicher kein Fall für den Steuerzahler!“

FPÖ sieht Finanzierung von Konzerninteressen durch Steuerzahler kritisch.

„Die Wirtschaft bestellt ein Zwei-Klassen-Bildungssystem und die Politik liefert“, kritisiert FPÖ-Stadtparteiobmann LAbg. Christofer Ranzmaier die - von Landeshauptmann Günther Platter und Bürgermeister Martin Krumschnabel - präsentierte Internationalisierung von Teilen des Kufsteiner Bildungssystems vom Kindergarten bis zur Matura. Zufrieden zeigt er sich damit, dass das Thema auch im Gemeinderat für Diskussionen sorgt, wobei er die Kritik der Grünen, die diese Projekte auf Landesebene ja auch federführendend mit zu verantworten haben, nicht ganz ernst nehmen kann.

„Diese Internationalisierung geht völlig an der Lebensrealität eines überwiegenden Teils der Kufsteiner vorbei“, so der Freiheitliche, der gerade diese Gruppe im Bildungsbereich vermehrt im Stich gelassen sieht. Hier werden einzig und allein Konzerninteressen mit öffentlichen Geldern gefördert. Überall anders würden Konzerne derartige Ideen selbst finanzieren, warum das bei uns die öffentliche Hand und somit der Steuerzahler übernehmen muss, steht vielleicht in den Spendenbüchern der Regierungsparteien auf Landes- und Stadtebene geschrieben. Darüber werden künftige Rechenschaftsberichte Auskunft geben müssen“, so Ranzmaier.

„Anstatt dass jedoch endlich Maßnahmen ergriffen werden, um alle Kinder in ihren Talenten möglichst gut zu fördern und ihnen damit die Tür zu einer bestmöglichen Zukunft zu öffnen, kümmert sich die Politik in dieser Frage wieder einmal nur um Eliten, womit der junge Durchschnitts-Kufsteiner und seine Bildungskarriere - in der die von den Regierenden auf allen Ebenen kampflos akzeptierte Nivellierung nach unten ein großes Problem darstellt - tendenziell auf der Strecke bleibt“, kritisiert Ranzmaier abschließend.

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