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Ranzmaier: „Fahrverbots-Kontrollen sind ein Schildbürgerstreich erster Klasse!“

FPÖ kündigt an den Tiroler Landtag mit den Kufsteiner Placebo-Kontrollen zu befassen

Kopfschüttelnd reagiert der Kufsteiner FPÖ-Stadtparteiobmann, GR Christofer Ranzmaier, über die Kontrollen der Fahrverbote bei starken Reisetagen an den vergangenen Wochenenden im Jänner: „So wie diese Kontrollen durchgeführt wurden, kann man tatsächlich nur von einem Schildbürgerstreich erster Klasse sprechen. Wenn am Eiberg-Kreisverkehr zwischen 10:00 und 16:00 kontrolliert wird, ist das schön und gut, bringt aber rein gar nichts, wenn die dort abgewiesenen Autos dann über die zwei anderen nachfolgenden Stadteinfahrten über die Zufahrt Krankenhaus und die B171 völlig unkontrolliert in die Stadt einsickern und das Verkehrschaos verursachen“, erörtert Ranzmaier und hinterfragt das Konzept dieser völlig wirkungslosen Kontrollen. „So, wie ich das die vergangenen zwei Wochen selbst beobachten konnte, kann das nicht funktionieren“.“

„Wir werden im Rahmen einer Anfrage den Tiroler Landtag mit dieser Problematik beschäftigen, weil diese Kontrollen nicht mehr als sinnlose Verschwendung von Steuergeldern sind. Hier wird uns SPÖ-LR Rene Zumtobel erklären müssen, wie er sich konkret die Wirkung derartiger Placebo-Kontrollen vorstellt, und wie er deren Wirkung für die Zukunft sicherstellen möchte“, erklärt der Freiheitliche, der zudem auch, die vor zwei Wochen präsentierten Zahlen, hinterfragen will: „Die mehr als 8000 abgewiesenen Autos erscheinen angesichts dessen, dass am selben Reisewochenende 2022 nur knapp 10.000 Autos insgesamt den Eiberg heruntergerollt sind, äußerst unrealistisch. Hier ging es nur darum, durch die Art und Weise der Zählung die Wirkung der eigenen Kontrollen zu untermauern“, so Ranzmaier für den hier das Sprichwort gilt. „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“

„Für uns ist klar, dass wenn kontrolliert wird, es lückenlos passieren muss, um den Ausweichverkehr zu den tatsächlichen Stoßzeiten abzufangen, wozu sich abseits der bedarfsmäßigen Kontrollzeiten zwischen 10:00 und 16:00 mittlerweile immer öfter auch die Abendstunden gesellen“, merkt Ranzmaier abschließend an, der nach wie vor davon überzeugt ist, dass es endlich eine nachhaltige Umfahrungslösung, abseits von augenscheinlich wirkungslosen Notwehrmaßnahmen, braucht, „auch wenn das Land und die Stadt Kufstein dies aktuell noch verneinen.“

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