22. Mai 2026 | Nationalrat, Bezirke

Ranzmaier: „Kinder sind kein Spielball ideologischer Experimente.“

Freiheitliche kritisieren Stadt Kufstein und HOSI Tirol scharf. kufstein.sagt-nein.at – FPÖ-Petition gegen linkswoke Aktivistenszene.

Nach den jüngsten Debatten rund um die geplante Dragqueen-Lesung für Kinder ab vier Jahren im Kufsteiner Rathaus verschärft FPÖ-Nationalratsabgeordneter und Kufsteiner Gemeinderat Christofer Ranzmaier seine Kritik an den Verantwortlichen in Stadtpolitik und der linkswoken Aktivistenszene: „Eine Dragqueen hat vor Vierjährigen nichts verloren. Es ist bedauernswert, dass dieser gesellschaftliche Konsens offenbar kein politischer Konsens mehr ist.“  

Besonders deutlich reagiert Ranzmaier auf die Rechtfertigungen des Kufsteiner Bürgermeisters, der darauf verweist, dass sich einige Eltern diese Veranstaltung gewünscht hätten: „Nicht alles, was sich irgendwer wünscht, ist am Ende auch pädagogisch wertvoll und für Kinder geeignet“, so Ranzmaier. „Wo fängt dieses Wünschen an und wo hört das auf? Für uns und für viele Kufsteiner ist hier eine klare Grenze überschritten.“ Wenn tatsächlich Eltern der Meinung seien, dass eine solche Veranstaltung sinnvoll sei, könnten sie diese ja durchaus privat organisieren. „Dann sollen sie das gerne selbst veranstalten und gegebenenfalls vom Jugendamt beurteilen lassen. Aber das ist kein Fall für die Stadt Kufstein und schon gar nicht für Veranstaltungen im Rathaus“, betont der Freiheitliche. Gerade öffentliche Einrichtungen müssten bei Angeboten für Kleinkinder besondere Verantwortung zeigen, anstatt gesellschaftspolitische Symbolveranstaltungen abzuhalten.  

Auch die Angriffe der HOSI Tirol weist Ranzmaier entschieden zurück. „Wenn es mittlerweile als ‚queer-feindlich‘ gilt, sich schützend vor Kleinkinder zu stellen und gesellschaftspolitische Experimente im Rathaus abzulehnen, dann zeigt das vor allem, wie weit sich manch linkswoke Aktivisten bereits von der Lebensrealität der Menschen im Land entfernt haben“, erklärt er nicht ohne die HOSI darauf hinzuweisen, „dass auch viele von ihr in aktivistische Geiselhaft genommenen homosexuelle Menschen in dieser, wie auch in anderen Fragen hinter der FPÖ stehen. Denn auch für viele 'queere' Menschen sind die Prioritäten klar: Kinder brauchen Orientierung, Geborgenheit und eine unbeschwerte Kindheit – keine ideologische Instrumentalisierung“, so Ranzmaier.  

Abschließend kündigt der Freiheitliche an, den öffentlichen Druck weiter zu erhöhen: „Immer mehr Menschen haben genug davon, dass Kinder für politische Symbolpolitik und ein gesellschaftliches Minderheitenprogramm benutzt werden. Genau deshalb wächst auch unsere Petition unter kufstein.sagt-nein.at von Stunde zu Stunde weiter.“

© 2026 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.