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05. März 2019

Schimanek: „Teilzeitarbeit häufig die ideale Beschäftigungsart für Frauen!“

Familie und Beruf lassen sich mit Vollzeitarbeit selten vereinbaren.

Wie jedes Jahr kommt rund um den Frauentag die Diskussion um die Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen auf. Wie jedes Jahr verdienen in Österreich Frauen signifikant weniger als Männer. Wie jedes Jahr ist einer der Hauptgründe für diese Diskrepanz die Teilzeitarbeit, welcher Frauen viel häufiger nachgehen. Und wie jedes Jahr kommen Appelle aus verschiedensten Richtungen, dass man die Frauen aus der „Teilzeitfalle“ befreien müsse.

Die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek sieht in der Teilzeitarbeit hingegen vielmehr eine Lösung als ein Problem: „Für viele Frauen mit Familie ist Teilzeitarbeit die ideale Lösung, um Familie und Beruf zu vereinen. Es ist auch kein Zufall, dass Teilzeitbeschäftigungen gerade in ‚typischen Frauenberufen‘ vermehrt angeboten werden.“ Darüber hinaus sieht Schimanek in einem Ausbau der Kinderbetreuung nur bedingt einen Weg die Situation der Frauen zu verbessern: „Wenn Frauen Vollzeit arbeiten verdienen sie zwar mehr für die Statistik und die selbsternannten Frauenrechtler können sich auf die Schulter klopfen, aber wenn der Mehrverdienst dann fast vollständig für die Kinderbetreuung verwendet werden muss, verbessert sich die Situation der Frauen ja nicht.“

Auch für die Kinder sei die Teilzeitarbeit oft die beste Lösung. „Gerade in den ersten Lebensjahren sind Kinder bei den eigenen Eltern am besten aufgehoben. Es ist nicht optimal sie zu früh ganztägig in Fremdbetreuung zu geben“, so Schimanek. Abschließend stellt sie auch klar, dass sich Frauen in Österreich nicht durch die Gehaltsschere definieren müssen, sondern dadurch, die Entscheidung zwischen Vollzeit- und Teilzeitarbeit selbstständig treffen zu können.

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