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Walch: „Das erträgliche Maß für die Außerferner Bevölkerung ist überschritten“

FPÖ fordert Ende der deutschen Corona-Grenzkontrollen

Bayern hat beschlossen, seine Grenzkontrollen zu Österreich zu verlängern. Ob dieser Hiobsbotschaft sitzt der Schock tief. Vor allem das Außerfern, welches durch seine Grenzlage mannigfaltige berufliche wie private Verbindungen ins benachbarte Bayern pflegt, ist diese Botschaft unverständlich, da die Inzidenzzahlen im Bezirk Reutte niedrig sind, wie sonst nirgends in Österreich und auch in Bayern. Ausnahme gibt es aber dennoch keine.

Für den freiheitlichen Bezirksobmann Fabian Walch ist diese Entscheidung völlig unverständlich: "Sachlich geben es die Zahlen einfach nicht her. Es gibt keinen driftigen Grund für solche Maßnahmen, die ja die Bürger beider Seiten der Grenze hart treffen. Das erträgliche Maß für die Bevölkerung ist überschritten."

Die Kritik an Bayern ist für Walch das eine, aber die jetzt gespielte Empörung der ÖVP-Vertreter das andere. "Gerade im Außerfern ist die gekünstelte Empörung der ÖVP-Mandatarinnen unüberhörbar und vor allem unglaubwürdig. Erst durch das völlig unverantwortliche Vorgehen Österreichs hat Bayern reagiert und Grenzkontrollen eingeführt. Hätte sich die Regierung also nicht dazu verstiegen, eines der eigenen Bundesländer als Seuchengebiet abzuriegeln, hätte Bayern vermutlich nicht so hysterisch geantwortet. Dasselbe Schauspiel hatten wir bereits mit der unsäglichen Corona-Ampel," so Walch.

"Wenn es Frau NAbg. Pfurtscheller und Frau Landtagspräsidentin Ledl-Rossmann mit ihrer Empörung ernst wäre, hätten sie längst ihre Positionen nutzen können, um diesem hausgemachten Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Eine Presseaussendung und ein Kommentar auf Facebook sind da aber für Vertreter einer Regierungspartei zu wenig", übt Walch Kritik an der Untätigkeit der Außerferner ÖVP-Mandatarinnen. 

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