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Walch: „Die Amtssprache in Österreich ist Deutsch“

FPÖ fordert die Entfernung der türkischen Übersetzungen aus der Bezirkshauptmannschaft.

Verwunderung macht sich im Bezirk Reutte breit. Wenn man dieser Tage auf die Bezirkshauptmannschaft geht, wird einem als erstes ein Blatt mit Hinweisen im Bezug auf die Bekämpfung des Coronavirus vorgelegt. So weit, so gewöhnlich. Sofort ins Auge springt dem Leser dann aber, dass die Hinweise dreisprachig sind. Neben Deutsch ist auch Englisch und Türkisch zu finden. Für den freiheitlichen Bezirksobmann Fabian Walch ist das ein Skandal und nicht hinnehmbar.

"Das ist ein weiterer Kniefall vor der türkischen Gegengesellschaft und gleichzeitig Diskriminierung der anderen Minderheiten. Es stellt sich nämlich schon die Frage, warum nicht etwa auch Serbokroatisch angeführt ist, da diese Volksgruppe ebenso viele Mitglieder im Bezirk hat", sieht Walch die Doppelmoral entlarvt. "Englisch lässt sich als Weltsprache und EU-Amtssprache noch argumentieren, aber Türkisch hat absolut nichts auf unseren Ämtern zu suchen", wird Walch deutlich.

Abschließend fordert Walch Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf auf, sich "an die Amtssprache Österreichs zu halten und die türkischen Übersetzungen zu entfernen, da dies nicht zuletzt jeglichen Bemühungen der Integration zuwiderläuft. Die Pandemie offenbart aber wieder einmal das jahrzehntelange Integrationsversagen. Die Bezirkshauptmannschaft ist jedenfalls ein öffentliches Amt und hat sich der Amtssprache Deutsch zu bedienen!", so Walch abschließend.

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