Innsbruck ist die teuerste Stadt Österreichs! Angesichts solcher wiederkehrenden Meldungen kann man nicht zur Tagesordnung übergehen. „Seit 2021 sind die Mieten in der Stadt auf bereits hohem Niveau um satte 34 Prozent gestiegen“, fasst FPÖ-GR Fabian Walch die kürzlich veröffentliche AK-Studie zusammen und fügt an: „Ein normaler Angestellter und Arbeiter kann sich Innsbruck nicht mehr leisten. Nicht wenige müssen inzwischen 60 Prozent ihres Nettoeinkommens fürs Wohnen aufwenden. Das ist nicht hinnehmbar“.
„Die Stadtregierung ist dabei nicht nur völlig untätig, sie treibt sogar die Wohnkosten in Form der Nebenkosten mit ihren ständigen Gebührenerhöhungen zusätzlich in die Höhe“, kritisiert Walch und meint: „Innsbruck wird zunehmend die Stadt der Reichen und der All-inclusive-Empfänger. Die Schere geht immer weiter auseinander und der Mittelstand und die Leistungsträger kommen unter die Räder“.
Die FPÖ ist alarmiert, da viele Innsbrucker inzwischen der Stadt fluchtartig den Rücken kehren, gleichzeitig aber die Zuwanderung nicht abreißt, die aufgrund der Nachfrage die Preise weiter in die Höhe treibt. „Das Problem ist natürlich multikausal, aber an zwei heißen Eisen kommt man nicht vorbei. Zum einen muss endlich die Zuwanderung begrenzt werden: Wir fordern schon lange, Drittstaatsangehörigen den Zugang zu Stadtwohnungen zu versperren. Und zum anderen hat Innsbruck mit 40.000 Studenten im Verhältnis zur Einwohnerzahl ein krasses Missverhältnis. Hier müssen die Hochschulen in die Pflicht genommen werden. Innsbruck hat seine Studentenkapazität ausgeschöpft. Das zeigen etwa Berichte von WG-Zimmern von bis zu 1.000 Euro“, spricht Walch unpopuläre Wahrheiten an.
„Die Regierung macht hier alles falsch. Aufgrund der linken Politik ist der Wohnungsbau in der Stadt praktisch zum Erliegen gekommen. Kein privater Bauträger baut mehr in Innsbruck, obwohl die Mietpreise hoch wären. Aber die jüngsten Enteignungen der Stadt haben gezeigt, dass es in Innsbruck keine Rechtssicherheit mehr gibt. Andererseits fehlt der Stadt jegliches Geld, um selbst zu bauen. Eine völlige Bankrotterklärung der Stadtregierung“, so Walch abschließend.