Skip to main content

Waldhäusl & Gamper: „Setzen wir gemeinsam ein Zeichen, dass Tiertransporte auf unseren Straßen ein Ende finden.“

Waldhäusl & Gamper: „Helfen wir alle zusammen und setzen gemeinsam ein deutliches Zeichen, dass die verheerenden Tiertransporte auf unseren Straßen ein Ende finden.“

Das seit Jahrzehnten tolerierte, systematische Tierleid auf Österreichs – und Europas Straßen – muss ein Ende haben. Der Tierschutz-Landesrat in Niederösterreich, Gottfried Waldhäusl, hat daher das überparteiliche Volksbegehren „Stoppt Lebendtier- Transportqual“ ins Leben gerufen - und die innerhalb weniger Monate getätigten 275.000 Unterschriften belegen, dass auch die Österreicher nicht mehr entsetzt und beschämt auf die Seite schauen wollen. Die offizielle Eintragungswoche steht jetzt bevor. Von 2. bis 9. Mai 2022 kann auf jedem Gemeindeamt bzw. online mittels Handysignatur unterschrieben werden, dass die Schlachttiere nur noch bis zu den nächstgelegenen, geeigneten Schlachthöfen transportiert werden dürfen. Von dort aus soll das Fleisch nur noch gekühlt oder gefroren weiter verbracht werden!

3,8 Mio Schlachttiere werden täglich quer durch die EU gekarrt!

„Es reicht endgültig. Bis zu sieben Tage Tierqual im Lkw kreuz und quer durch Europa – diese Zustände müssen ein Ende haben! Ein Armutszeugnis für Österreich und alle EU-Staaten. Immerhin werden laut Tierschutzorganisationen täglich 3,8 Millionen Tiere durch aller Herren Länder transportiert, das sind 2,4 Milliarden pro Jahr“, informiert Waldhäusl. „Pferde, Schafe, Ziegen etc. durchleiden auf tage- und wochenlangen Fahrten unerträgliche Qualen!“ Politische Entscheidungsträger haben sich jahrzehntelang mit Nebenaspekten befasst, etwa ob Transporte eine Stunde länger oder kürzer sein sollen oder die Be- bzw. Entladezeit dazu gerechnet werden muss. Waldhäusl: „So lügt man sich selber in den Sack, und niemandem ist geholfen.“

EU-Gesetzgebung kennt keine zeitliche Begrenzung
Die Missstände bei den Horrorfahrten: „Die Schlachttiere sind extremer Hitze und Kälte ungeschützt ausgesetzt, haben meistens keinen Zugang zu Trinkwasser und sind dehydriert, die Transporter sind überladen und der Platzmangel führt sehr häufig zu Verletzungen (eingeklemmte Körperteile, Beinbrüche, Quetschungen) bis hin zum qualvollen Tod“, schildert der FPÖ-Landesrat und ergänzt: „Die Fahrt von Spanien nach Italien dauert 35 Stunden, von Irland nach Spanien drei Tage und von Österreich in die Türkei sieben Tage.“ Waldhäusl weiters: „Die EU-Gesetzgebung kennt keine zeitliche Beschränkung. Rinder, Schafe und Ziegen dürfen bis zu 30 Stunden ohne Ruhepause durch die Länder gekarrt werden, Schweine bis zu 24 Stunden. Die Gewinner dieser unsäglichen Tierquälerei: Einige wenige Großbetriebe, Profit geht vor Tierleid!“

Fleisch speichert Angst und Stress – Konsumenten sind Verlierer
Eindeutig die großen Verlierer sind die Konsumenten und die Umwelt: „Die bei den Tieren durch die langen Fahrten ausgelösten Stresshormone vermindern massiv die Qualität, ‚vergiften‘ das Fleisch und schaden dem Endverbraucher, der CO2-Ausstoss durch das Kilometerfressen steigt enorm“, konkretisiert LAbg. Gamper, der auch auf die Transitproblematik in Tirol erinnert.

Lösung mit Hausverstand: Transport nur noch bis zu den nächstgelegenen

Schlachthöfen

Für Gamper ist unumgänglich: „Lebendtiertransporte von Schlachtvieh durch die gesamte EU müssen generell verboten werden. Es bedarf einer umgehenden gesetzlichen Verankerung, sodass die Tiere nur noch vom Bauern zu den nächstgelegenen, geeigneten Schlachthöfen transportiert werden darf, die weitere Verbringung des Fleisches ist nur noch gekühlt oder gefroren erlaubt.“

 

Abstimmung im Nationalrat fix!
Ein Volksbegehren in Österreich wird mit dem Erreichen von 100.000 Unterschriften im Nationalrat behandelt, „Stoppt Lebendtier-Transportqual hat diese Grenze längst überschritten. Trotzdem zählt in der Eintragungswoche jede weitere Unterschrift“, erläutern Initiator Landesrat Waldhäusl und LAbg. Gamper und appellieren unisono. „Helfen wir alle zusammen und setzen gemeinsam ein deutliches Zeichen, dass die verheerenden Tiertransporte auf unseren Straßen ein Ende finden.“

© 2022 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.