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Wurm: „Künstliche Empörung über Rapvideo des SSB aus Österreich überflüssig"

FPÖ fordert Behandlung wichtigerer Themen in Bezug auf Südtirol und erinnert an die Doppelstaatsbürgerschaft

Nach dem Deutschrap-Video vom Landeskommandanten des Südtiroler Schützenbundes, Jürgen Wirth Anderlan, kam es zu einer Empörungswelle, die den Landeskommandanten nun zum Rücktritt zwangen. Für den freiheitlichen Südtirolsprecher im Nationalrat, NAbg. Peter Wurm, sehr bedauerlich, aber symptomatisch für die Verengung des Meinungsspektrums.

"Man kann den Deutschrap von Anderlan geschmacklich gut oder schlecht finden, aber Faktum ist, er spricht die Wahrheit aus und Probleme an. Durchaus auch überspitzt, was aber unter künstlerische Freiheit fällt", so Wurm, dem das Video persönlich sehr gut gefällt. Wurm meint weiters, dass "es mehr als traurig ist, dass sich die ÖVP nun schon an vorderster Front der Berufsempörer befindet und damit die Drecksarbeit der Linken verrichtet."

Nach 1 1/2 Jahren wird nun auch erstmals wieder der Südtirolausschuss des Parlaments tagen. "Das ist zumindest positiv. Es ist jedoch fast schon lächerlich, dass dieses Video auf der Tagesordnung stehen soll. Die Tätigkeit von Südtiroler Vereinen geht uns nun wirklich nichts an. Wir haben stattdessen wichtige Projekte zum Thema Südtirol, wie etwa die Doppelstaatsbürgerschaft, die für uns nach wie vor ganz oben auf der Südtirol-Agenda steht. Das sollte endlich in Umsetzung kommen, da es schließlich einen Mehrheitsbeschluss des Nationalrats vom Herbst 2019 gibt", erinnert Wurm, für den Südtirol ein wahres Herzensanliegen ist, eindringlich.

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